. . . nachdem ich mich mit reichlich über 80 aus dem Arbeitsleben mit den täglichen Pflichten verabschiedet habe, entsteht hier nun mein privater Internet-Auftritt . . .

Nach meinem schweren Jagdunfall musste die verordnete und dringend erforderliche REHA notgedrungen durch Arbeit vom Rollstuhl aus - und anschließend auf Krücken - ersetzt werden. Sogar Treppen konnte ich bald wieder steigen, und die Krücken brauchte ich nur noch selten. Das brachte mir die Erfahrung, wie abhängig ich eigentlich war, denn die letzten 13 Jahre als Witwer hatten bei vollem Einsatz ihren Tribut gefordert - das Hotel, viele ehrenamtliche Verpflichtungen, sowie mein aktives politisches Engagement - mir wurden die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit bewusst.

Mein mir selbst gestecktes Ziel, mit 100 in den Ruhestand zu gehen, erschien nicht mehr realistisch.
Jeden Morgen um 5:00 Arbeitsbeginn, egal, ob Heiligabend, Ostern oder Pfingsten, Dienstende oft nach Mitternacht, das Wort "Urlaub" war aus dem Wortschatz gestrichen, Krankheit ausgeschlossen - ein Nachfolger nicht in Sicht (Arbeit!).

Meine echten Freunde haben den Entschluss, das Hotel zu verkaufen, begrüßt und mich zum Beginn eines neuen Lebens beglückwünscht.
Und bei meinen falschen Freunden mag die Beschreibung meiner privaten "REHA" als Zweitwohnsitz und Rückzugsrefugium gern Neidgefühle erzeugen, und für sie gilt bald wieder "Old Heck ad portas"


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